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Beruf

IT-Infrastruktur & Administration

IT-Support

Der IT-Support ist die Stelle, an der Anwender mit ihren Problemen ankommen: Tickets annehmen, einordnen, lösen oder weitergeben. Es ist die häufigste Einstiegsstufe der IT – und die am schlechtesten bezahlte Rolle dieses Portals.

Offene Stellen
18
Berufseinstieg
2.900 €
Mit Berufserfahrung
3.500 €
Mit langjähriger Erfahrung
4.200 €

Monatsbrutto, bundesweiter Median je Erfahrungsstufe. Die Aufschlüsselung steht weiter unten.

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Stellen

Offene Stellen als IT-Support

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Alle Anzeigen zu diesem Beruf

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Verdienst

Was man als IT-Support verdient

Monats- und Jahresbrutto nach Erfahrungsstufe, bundesweit
Erfahrung Von Median Bis Jahresbrutto Verhältnis
Berufseinstieg 2.600 € 2.900 € 3.300 € 34.800 €
Mit Berufserfahrung 3.100 € 3.500 € 4.000 € 42.000 €
Mit langjähriger Erfahrung 3.700 € 4.200 € 4.800 € 50.400 €

Gerundete Orientierungswerte für eine Vollzeitstelle; die Anzeigen dieses Portals enthalten keine Gehaltsangaben. Diese Rolle bildet das untere Ende dieses Portals – der Abstand zur Softwarearchitektur beträgt über die gesamte Laufbahn ein Vielfaches, und er ist der Grund, warum der Support als Durchgangsstation und nicht als Ziel gilt. Nach oben ziehen Zuständigkeiten auf der zweiten Ebene und Herstellerzertifikate; Schichtzulagen kommen hinzu und sind hier nicht eingerechnet.

Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und auf volle Euro gerundet. Im Einzelfall entscheiden Betrieb, Tarifbindung, Region, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.

Das Jahresbrutto ist das 12-fache des Monatswertes. Urlaubs- und Weihnachtsgeld sind nicht enthalten, weil sie sich von Branche zu Branche unterscheiden.

Gehalt nach Bundesland

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Berufsbild

Das Berufsbild

Was macht der IT-Support?

Er nimmt an, was schiefgeht. Meldungen kommen über Telefon, Ticketsystem oder Chat, und der erste Schritt ist immer derselbe: verstehen, was tatsächlich passiert ist – was selten identisch ist mit dem, was gemeldet wurde. Danach folgt die Einordnung: selbst lösen, an die zweite Ebene weitergeben oder an einen Hersteller melden.

Der Umfang reicht weit. Kennwörter und Konten, Arbeitsplatzrechner und Notebooks, Drucker und Telefone, Standardsoftware und Fachanwendungen, Berechtigungen, mobile Geräte, Fernzugänge, die Einrichtung neuer Mitarbeiter und das Einsammeln der Ausstattung, wenn jemand geht. Dazu kommt die Dokumentation: Was gelöst wurde, gehört in die Wissensdatenbank, sonst wird dasselbe Problem zehnmal neu gelöst.

In größeren Häusern ist die Arbeit nach Ebenen getrennt und nach Reaktionszeiten geregelt; im Mittelstand ist der Support zugleich die Systemadministration, und dieselbe Person, die morgens einen Drucker einrichtet, tauscht nachmittags eine Firewall. In den Anzeigen dieses Portals ist die Rolle häufig um Telefonie und Kommunikationstechnik erweitert.

Wie kommt man hinein?

Das ist die Stelle, an der die IT am offensten ist. Der klassische Weg ist die Ausbildung zum Fachinformatiker; ebenso häufig sind der Quereinstieg mit nachgewiesenen Kenntnissen, die Umschulung und der Einstieg über eine Zeitarbeitsstelle. Verlangt wird Anwendungswissen, kein Abschluss – und genau deshalb steht der Support am Anfang vieler IT-Laufbahnen.

Bleiben sollte man nicht zu lange: Die Rolle bildet breit, aber flach aus, und wer sich nicht in eine Richtung spezialisiert, bleibt in der Eingruppierung stehen.

Was die Arbeit verlangt

Geduld, und mehr davon, als die meisten erwarten. Der Beruf ist zur Hälfte Technik und zur Hälfte Umgang mit Menschen, die gerade nicht weiterarbeiten können und selten guter Laune sind. Freundlich bleiben, wenn dieselbe Frage zum fünften Mal kommt, ist eine erlernbare, aber anstrengende Fähigkeit.

Dazu kommen Kennzahlen: Anzahl der Tickets, Reaktions- und Lösungszeiten, Erstlösungsquote. Wo eng gemessen wird, entsteht Druck, der mit der Schwierigkeit der Fälle nichts zu tun hat. Schichtdienst ist verbreitet, wo Servicezeiten über den Arbeitstag hinausgehen.

Aussichten

Als Einstieg ausgezeichnet, als Dauerstellung begrenzt. Der Bedarf ist hoch und stabil, die Bezahlung liegt am unteren Rand der IT, und einfache Fälle werden zunehmend durch Selbstbedienungsportale und Automatisierung abgefangen. Der übliche und richtige Weg führt nach ein bis drei Jahren weiter: in die Systemadministration, in die Anwendungsbetreuung, ins Netz oder in die Sicherheit.

Aufgaben

  • Störungsmeldungen annehmen, einordnen und dokumentieren
  • Arbeitsplätze, Notebooks und mobile Geräte einrichten
  • Konten, Kennwörter und Berechtigungen verwalten
  • Standardsoftware und Fachanwendungen unterstützen
  • Drucker, Telefone und Peripherie betreuen
  • Nicht lösbare Fälle sauber an die zweite Ebene übergeben
  • Neue Mitarbeiter ausstatten und einweisen
  • Lösungswege in der Wissensdatenbank festhalten

Voraussetzungen

  • Ausbildung zum Fachinformatiker oder nachgewiesene gleichwertige Kenntnisse
  • Sicherer Umgang mit Arbeitsplatzsystemen und Standardsoftware
  • Freundlichkeit und Geduld im Umgang mit Anwendern
  • Fähigkeit, technische Sachverhalte ohne Fachjargon zu erklären
  • Bereitschaft zu Servicezeiten, teils im Schichtbetrieb
  • Englisch, wenn internationale Standorte betreut werden

Wo man arbeitet

  • IT-Abteilungen von Unternehmen jeder Größe
  • Systemhäuser und Dienstleister mit Servicevertrag
  • Krankenhäuser, Kliniken und soziale Träger
  • Behörden, Kommunen und Hochschulen
  • Handels- und Filialunternehmen mit vielen Standorten

Der Weg in den Beruf

Der klassische Weg ist die dreijährige Ausbildung zum Fachinformatiker, meist in der Fachrichtung Systemintegration. Ebenso verbreitet sind der Quereinstieg mit nachgewiesenen Kenntnissen und die von der Agentur für Arbeit geförderte Umschulung – der IT-Support ist die offenste Tür der Branche, weil Anwendungswissen zählt und nicht ein bestimmter Abschluss. Herstellerzertifikate für Arbeitsplatz- und Cloud-Dienste sind üblich und der schnellste Weg aus der ersten Ebene heraus.

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Verwandt

Verwandte Berufe

Fachinformatiker

Der Fachinformatiker ist der einzige staatlich geregelte Beruf dieses Portals: drei Jahre duale Ausbildung, vier Fachrichtungen, eine Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer. Auf dieser Seite stehen die Stellen für Ausgebildete, nicht die Ausbildungsplätze.

Offene Stellen
41
Monatsbrutto
3.000 – 5.500 €

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