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Beruf

IT-Infrastruktur & Administration

Systemadministration

Die Systemadministration hält den Betrieb: Server, Verzeichnisdienste, Virtualisierung, Datensicherung, Arbeitsplätze und Anwendungen. Es ist die zahlenmäßig größte IT-Rolle außerhalb von SAP und in vielen Häusern der einzige Ort, an dem jemand das Ganze kennt.

Offene Stellen
197
Berufseinstieg
3.400 €
Mit Berufserfahrung
4.200 €
Mit langjähriger Erfahrung
5.000 €

Monatsbrutto, bundesweiter Median je Erfahrungsstufe. Die Aufschlüsselung steht weiter unten.

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Stellen

Offene Stellen als Systemadministration

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Alle Anzeigen zu diesem Beruf

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Verdienst

Was man als Systemadministration verdient

Monats- und Jahresbrutto nach Erfahrungsstufe, bundesweit
Erfahrung Von Median Bis Jahresbrutto Verhältnis
Berufseinstieg 3.100 € 3.400 € 3.800 € 40.800 €
Mit Berufserfahrung 3.700 € 4.200 € 4.800 € 50.400 €
Mit langjähriger Erfahrung 4.400 € 5.000 € 5.800 € 60.000 €

Gerundete Orientierungswerte für eine Vollzeitstelle; die Anzeigen dieses Portals enthalten keine Gehaltsangaben. Die Spanne ist breit, weil dieselbe Bezeichnung sehr verschiedene Stellen meint – vom Alleinverantwortlichen im Mittelstand bis zum Spezialisten im Konzernteam. Entscheidend sind Betriebsgröße und Branche; der öffentliche Dienst liegt mit TVöD und TV-L deutlich unter der Industrie und behilft sich mit der Vorweggewährung von Erfahrungsstufen und befristeten Fachkräftezulagen. Rufbereitschaft wird gesondert vergütet.

Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und auf volle Euro gerundet. Im Einzelfall entscheiden Betrieb, Tarifbindung, Region, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.

Das Jahresbrutto ist das 12-fache des Monatswertes. Urlaubs- und Weihnachtsgeld sind nicht enthalten, weil sie sich von Branche zu Branche unterscheiden.

Gehalt nach Bundesland

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Berufsbild

Das Berufsbild

Was macht ein Systemadministrator?

Er betreibt die Systeme, auf denen ein Haus arbeitet. Der Kern ist in fast jeder Stelle derselbe: Server aufsetzen und aktuell halten, Windows- und Linux-Umgebungen betreuen, den Verzeichnisdienst mit Benutzern, Gruppen und Richtlinien pflegen, virtualisieren, Speicher zuteilen, Datensicherungen einrichten und – der Teil, den zu wenige ernst nehmen – ihre Wiederherstellung tatsächlich üben. Dazu kommen Arbeitsplatzverwaltung, Softwareverteilung, Patchstände, Postfächer und Zusammenarbeitsdienste, Überwachung und Dokumentation.

Was die Stellen unterscheidet, ist die Breite. In einem mittelständischen Betrieb ist der Systemadministrator alles gleichzeitig: Netz, Server, Telefon, Drucker, Sicherheit, Beschaffung und häufig auch der erste Ansprechpartner für Anwender. In einem Konzern ist er Spezialist für einen Ausschnitt – Virtualisierung, Verzeichnisdienst, Speicher, Datensicherung – und arbeitet in einem Team, das die anderen Ausschnitte betreut.

Genau deshalb steht diese Rolle in diesem Portal weit hinten in der Auswertung und ist trotzdem die größte: Sicherheit, Netz, Cloud und Datenbank sind Spezialisierungen des Systemadministrators, und wo die Anzeige eine davon nennt, steht die Stelle dort. Hier bleiben die Anzeigen, die die Breite meinen.

Wie wird man Systemadministrator?

Über die Ausbildung. Der Regelweg ist der Fachinformatiker für Systemintegration, gefolgt von einigen Jahren im Betrieb – häufig über eine Station im IT-Support, der in vielen Häusern die Einstiegsstufe ist. Der zweite Weg ist ein Studium der Informatik, der dritte eine geförderte Umschulung; letzterer ist in diesem Feld gut etabliert, weil der Bedarf groß und der Einstieg über Praxis nachweisbar ist.

Was die Arbeit verlangt

Verfügbarkeit außerhalb der Regelzeit. Wartungsfenster liegen abends und am Wochenende, Rufbereitschaft ist verbreitet, und ein Ausfall wartet nicht auf den Montag.

Dazu kommt eine Doppelrolle, die in kleineren Häusern zermürben kann: Man ist zugleich für die Technik und für die Anwender zuständig, und beide Seiten unterbrechen einander. Und eine Undankbarkeit, die zum Beruf gehört – ein Haus, in dem alles läuft, hält die IT für zu groß; ein Haus, in dem etwas ausfällt, für zu klein.

Aussichten

Sehr gut, in jeder Region und jeder Branche. Die Rolle verschiebt sich allerdings: Weniger eigene Serverräume, mehr Betreuung von Diensten, die anderswo laufen, und mehr Sicherheitsanforderungen. Wer sich weiterentwickelt, geht in die Cloud- und Automatisierungsarbeit, in die IT-Sicherheit, in die Netz- oder Datenbankspezialisierung oder über den IT-Fachwirt und den Operative Professional in die Teamleitung.

Aufgaben

  • Server und Betriebssysteme aufsetzen, aktualisieren und überwachen
  • Verzeichnisdienst, Benutzer und Berechtigungen verwalten
  • Virtualisierung und Speichersysteme betreuen
  • Datensicherungen einrichten und die Wiederherstellung erproben
  • Arbeitsplätze verwalten und Software verteilen
  • Postfächer und Zusammenarbeitsdienste betreuen
  • Störungen der zweiten Ebene beheben
  • Systemdokumentation und Notfallunterlagen pflegen

Voraussetzungen

  • Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration, alternativ Studium oder Umschulung mit Praxis
  • Sichere Kenntnisse in Windows- und zunehmend in Linux-Systemen
  • Erfahrung mit Virtualisierung, Speicher und Datensicherung
  • Grundverständnis für Netze und Sicherheitsanforderungen
  • Bereitschaft zu Wartungsfenstern und Rufbereitschaft
  • Geduld im Umgang mit Anwendern

Wo man arbeitet

  • IT-Abteilungen von Unternehmen jeder Größe
  • Systemhäuser und IT-Dienstleister
  • Krankenhäuser, Pflegeträger und soziale Einrichtungen
  • Behörden, Kommunen und kommunale Rechenzentren
  • Hochschulen, Schulen und Forschungseinrichtungen
  • Produktionsbetriebe mit eigener Werks-IT

Der Weg in den Beruf

Der Regelweg ist die dreijährige duale Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration mit Abschluss vor der Industrie- und Handelskammer, gefolgt von einigen Jahren Praxis – häufig mit einer ersten Station im IT-Support. Daneben führen ein Studium der Informatik und eine von der Agentur für Arbeit geförderte Umschulung in dieselbe Rolle. Hersteller- und Produktzertifikate für Serverbetriebssysteme, Virtualisierung und Cloud-Dienste sind üblich und werden in Anzeigen häufig genannt.

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Verwandt

Verwandte Berufe

Fachinformatiker

Der Fachinformatiker ist der einzige staatlich geregelte Beruf dieses Portals: drei Jahre duale Ausbildung, vier Fachrichtungen, eine Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer. Auf dieser Seite stehen die Stellen für Ausgebildete, nicht die Ausbildungsplätze.

Offene Stellen
41
Monatsbrutto
3.000 – 5.500 €

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8 Min. Lesezeit

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