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Beruf

SAP

SAP HCM & SuccessFactors

SAP HCM und SuccessFactors sind die Personalsysteme: Stammdaten, Organisationsstruktur, Zeitwirtschaft und vor allem die Entgeltabrechnung. Es ist die SAP-Rolle mit dem stärksten Bezug zu deutschem Recht – und die einzige, in der monatlich ein unverschiebbarer Termin steht.

Offene Stellen
68
Berufseinstieg
4.100 €
Mit Berufserfahrung
5.200 €
Mit langjähriger Erfahrung
6.300 €

Monatsbrutto, bundesweiter Median je Erfahrungsstufe. Die Aufschlüsselung steht weiter unten.

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Stellen

Offene Stellen als SAP HCM & SuccessFactors

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Verdienst

Was man als SAP HCM & SuccessFactors verdient

Monats- und Jahresbrutto nach Erfahrungsstufe, bundesweit
Erfahrung Von Median Bis Jahresbrutto Verhältnis
Berufseinstieg 3.700 € 4.100 € 4.600 € 49.200 €
Mit Berufserfahrung 4.600 € 5.200 € 6.000 € 62.400 €
Mit langjähriger Erfahrung 5.500 € 6.300 € 7.300 € 75.600 €

Gerundete Orientierungswerte für eine Vollzeitstelle; die Anzeigen dieses Portals enthalten keine Gehaltsangaben. HCM liegt im SAP-Vergleich leicht unter den Modulen der Logistik und des Rechnungswesens, weil die Rolle häufiger an der Personalabteilung hängt als an der IT und dort andere Gehaltsbänder gelten. Nach oben zieht die Kombination aus deutscher Abrechnung und SuccessFactors sowie der Wechsel in ein Beratungshaus; nach unten ziehen der öffentliche Dienst mit TVöD und TV-L sowie die kirchlichen Arbeitsvertragsrichtlinien bei sozialen Trägern.

Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und auf volle Euro gerundet. Im Einzelfall entscheiden Betrieb, Tarifbindung, Region, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.

Das Jahresbrutto ist das 12-fache des Monatswertes. Urlaubs- und Weihnachtsgeld sind nicht enthalten, weil sie sich von Branche zu Branche unterscheiden.

Gehalt nach Bundesland

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Berufsbild

Das Berufsbild

Was macht ein SAP-HCM-Berater?

Er betreut das System, aus dem die Gehaltsabrechnung kommt. Die Bausteine dahinter sind die Personaladministration mit den Stammdaten, das Organisationsmanagement mit Stellen, Planstellen und Berichtswegen, die Zeitwirtschaft mit Arbeitszeitmodellen, Schichtplänen, Abwesenheiten und Zeitkonten – und die Abrechnung selbst, die aus alldem Lohnarten, Steuer und Sozialversicherung rechnet.

Genau diese Abrechnung macht die Rolle besonders. Sie ist bis in die Einzelheit deutsches Recht: Lohnsteuer und elektronische Lohnsteuerabzugsmerkmale, Beiträge zur Sozialversicherung, Meldeverfahren an die Träger, Pfändungen, betriebliche Altersversorgung, dazu Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen mit ihren eigenen Regeln. Gesetzesänderungen kommen über Support Packages ins System und müssen eingespielt, getestet und in der Abrechnung nachgewiesen werden. Dazu gehört die Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat, denn Zeitwirtschaft und Auswertungen über Personen sind mitbestimmungspflichtig.

Daneben steht die zweite Welt: SuccessFactors, die Cloud-Suite für Personalprozesse mit Employee Central für die Stammdaten, dazu Bewerbermanagement, Zielvereinbarung, Beurteilung und Lernen. Viele Häuser betreiben beides gleichzeitig – die Abrechnung im klassischen System, die Personalprozesse in der Cloud –, und die Verbindung zwischen beiden zu bauen und stabil zu halten ist eine eigene, dauerhafte Aufgabe. Wohin die Reise geht, ist vorgezeichnet, die Termine sind mehrfach verschoben worden; wer sich auf eine Jahreszahl verlässt, plant falsch.

Wie wird man SAP-HCM-Berater?

Häufiger aus der Personalabteilung als aus der Informatik. Der typische Weg führt über eine kaufmännische Ausbildung oder ein Studium der Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Personal, mehrere Jahre in der Entgeltabrechnung und dann in die Systembetreuung – wer weiß, wie eine Abrechnung fachlich funktioniert, lernt das System schneller als umgekehrt. Aus der Informatik kommend geht man den Weg rückwärts und muss sich das Abrechnungsrecht aneignen – das dauert länger, als die meisten erwarten.

Was die Arbeit verlangt

Einen Termin, der nicht verhandelbar ist. Die Abrechnung läuft monatlich, und sie muss stimmen: Ein Fehler ist kein Ticket, sondern ein falscher Kontostand bei Hunderten von Menschen. In der Abrechnungswoche wird deshalb nichts anderes gemacht, und der Jahreswechsel ist der härteste Punkt im Kalender.

Dazu kommt Verschwiegenheit als Berufspflicht. Wer hier arbeitet, sieht Gehälter, Krankheitszeiten, Pfändungen und Abfindungen. Der Zugriff ist eng geregelt, und der Umgang damit ist Teil der Eignung.

Aussichten

Gut, mit einer Besonderheit: Das Feld ist klein, spezialisiert und altert. Fachleute für die deutsche Abrechnung sind knapp, und die Nachfrage bleibt, solange abgerechnet wird. Wer zusätzlich SuccessFactors und die Verbindung beider Welten beherrscht, ist besonders gefragt. Wege führen in die Leitung der Personalsysteme, in die Prozessberatung für Personalarbeit oder in die Beratung.

Aufgaben

  • Personalstammdaten und Organisationsstruktur im System pflegen
  • Die Entgeltabrechnung fachlich begleiten und Fehler klären
  • Zeitwirtschaft, Schichtmodelle und Abwesenheiten einrichten
  • Gesetzliche Änderungen einspielen, testen und nachweisen
  • Lohnarten anlegen und Tarifregeln abbilden
  • SuccessFactors-Module einführen und an das Abrechnungssystem anbinden
  • Auswertungen und Meldungen für Personalarbeit und Behörden erstellen
  • Anforderungen mit Personalabteilung und Betriebsrat abstimmen

Voraussetzungen

  • Kaufmännische Ausbildung oder Studium mit Personalschwerpunkt, alternativ Wirtschaftsinformatik
  • Sicheres Verständnis der deutschen Entgeltabrechnung
  • Kenntnisse in SAP HCM, häufig zusätzlich in SuccessFactors
  • Verständnis für Lohnsteuer- und Sozialversicherungsrecht
  • Absolute Verschwiegenheit im Umgang mit Personaldaten
  • Erfahrung in der Abstimmung mit Betriebsräten

Wo man arbeitet

  • Personal- und IT-Abteilungen größerer Unternehmen
  • Abrechnungsdienstleister und Shared-Service-Center
  • SAP-Beratungshäuser mit Personalschwerpunkt
  • Kliniken, Wohlfahrtsverbände und soziale Träger
  • Öffentliche Verwaltungen und kommunale Rechenzentren

Der Weg in den Beruf

Ein eigener Ausbildungsweg existiert nicht. Der häufigste Zugang führt über eine kaufmännische Ausbildung oder ein Studium der Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Personal, mehrere Jahre in der Entgeltabrechnung oder Personaladministration und darauf den Wechsel in die Systembetreuung. Der zweite Weg ist ein Studium der Wirtschaftsinformatik. Ergänzend werden Weiterbildungen zur Fachkraft für Entgeltabrechnung sowie die Zertifizierungen von SAP für HCM und SuccessFactors verlangt.

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