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Beruf

Ausbildung, Studium & Einstieg

Ausbildung & Praktikum

Ausbildungsplätze, Praktika, Werkstudentenstellen und Traineeprogramme der IT – also alle Anzeigen, die keine fertige Fachkraft suchen, sondern jemanden am Anfang. Der häufigste Abschluss dahinter ist der Fachinformatiker.

Offene Stellen
150
Berufseinstieg
3.200 €
Mit Berufserfahrung
3.900 €
Mit langjähriger Erfahrung
4.700 €

Monatsbrutto, bundesweiter Median je Erfahrungsstufe. Die Aufschlüsselung steht weiter unten.

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Stellen

Offene Stellen als Ausbildung & Praktikum

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Alle Anzeigen zu diesem Beruf

03

Verdienst

Was man als Ausbildung & Praktikum verdient

Monats- und Jahresbrutto nach Erfahrungsstufe, bundesweit
Erfahrung Von Median Bis Jahresbrutto Verhältnis
Berufseinstieg 2.900 € 3.200 € 3.600 € 38.400 €
Mit Berufserfahrung 3.500 € 3.900 € 4.500 € 46.800 €
Mit langjähriger Erfahrung 4.200 € 4.700 € 5.400 € 56.400 €

Die genannten Werte sind keine Ausbildungsvergütung, sondern das Gehalt nach dem Abschluss – der Einstieg in die erste reguläre Stelle als ausgebildete IT-Fachkraft. Während der Ausbildung zahlt der Betrieb eine monatliche Vergütung, die deutlich darunter liegt, mit jedem Lehrjahr steigt und in tarifgebundenen Betrieben der Metall- und Elektroindustrie erheblich über der eines kleinen Systemhauses liegt; die gesetzliche Mindestvergütung nach dem Berufsbildungsgesetz bildet die Untergrenze. Werkstudenten werden nach Stunden bezahlt, Praktika nicht immer.

Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und auf volle Euro gerundet. Im Einzelfall entscheiden Betrieb, Tarifbindung, Region, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.

Das Jahresbrutto ist das 12-fache des Monatswertes. Urlaubs- und Weihnachtsgeld sind nicht enthalten, weil sie sich von Branche zu Branche unterscheiden.

Gehalt nach Bundesland

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Berufsbild

Das Berufsbild

Was steht auf dieser Seite?

Kein Beruf, sondern der Einstieg in einen. Hier liegen vier Arten von Anzeigen, die eines gemeinsam haben: Sie setzen keine abgeschlossene IT-Qualifikation voraus.

Erstens die duale Berufsausbildung. Sie dauert drei Jahre, läuft im Betrieb und in der Berufsschule und endet mit einer Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer. In der IT gibt es dafür mehrere Berufe: den Fachinformatiker mit seinen vier Fachrichtungen, den IT-System-Elektroniker, der Netze und Geräte bis in die Elektrotechnik hinein betreut, den Kaufmann für IT-System-Management und den Kaufmann für Digitalisierungsmanagement, die beide auf der kaufmännischen Seite arbeiten. Zweitens die Werkstudentenstelle: zehn bis zwanzig Stunden neben dem Studium, mit richtigen Aufgaben und nicht als Zuarbeit. Drittens Praktika, meist Pflichtpraktika im Studium. Viertens Traineeprogramme, die sich an fertige Absolventen richten und sie ein bis zwei Jahre lang durch mehrere Abteilungen führen.

Die Arbeit selbst richtet sich nach dem Betrieb, nicht nach dem Vertrag: Wer in der Anwendungsentwicklung anfängt, schreibt vom ersten Jahr an Code, der eingesetzt wird; wer in der Systemintegration anfängt, richtet Arbeitsplätze ein, pflegt Server und lernt das Netz kennen. Auszubildende sind in kleinen IT-Häusern früh im Tagesgeschäft, in Konzernen länger im Lernbetrieb.

Wie kommt man hinein?

Über eine Bewerbung, die keine Vorkenntnisse verlangt, aber ein erkennbares Interesse. Rechtlich gibt es keine Mindestvoraussetzung; faktisch stellen die meisten Betriebe mit mittlerem Schulabschluss oder Abitur ein, und in Mathematik wird genauer hingesehen als in Deutsch. Ein eigenes Projekt, ein Praktikum oder eine Mitarbeit in einem offenen Softwareprojekt wiegt in dieser Branche mehr als ein Zehntelnotendurchschnitt.

Die Ausbildung ist verkürzbar: mit Abitur auf zweieinhalb, bei guten Leistungen auf zwei Jahre. Der Quereinstieg über eine Umschulung steht Erwachsenen offen und wird von der Agentur für Arbeit gefördert; er führt zur selben Kammerprüfung.

Was der Weg verlangt

Geduld mit der Berufsschule und Eigenantrieb im Betrieb. Der Schulstoff hinkt der Praxis in der IT strukturell hinterher, und die Prüfung fragt Grundlagen ab, die im Betrieb kein Mensch mehr von Hand macht. Wer nur das lernt, was vorgesetzt wird, kommt durch die Prüfung und nicht weiter.

Die Vergütung liegt in der IT über dem Durchschnitt der Ausbildungsberufe, in tarifgebundenen Industriebetrieben deutlich darüber – seit 2020 gilt zudem eine gesetzliche Mindestvergütung nach dem Berufsbildungsgesetz. Werkstudenten werden pro Stunde bezahlt, Praktikanten nicht immer.

Aussichten

Gut, und das ist keine Höflichkeitsformel: Ausgebildete IT-Fachkräfte werden in nahezu jedem Betrieb gesucht, und die Übernahmequote nach der Ausbildung ist hoch. Der Abschluss ist zudem kein Endpunkt – er öffnet die Weiterbildung zum Fachwirt oder Techniker, die Aufstiegsfortbildung zum Operative Professional und über die berufliche Qualifikation auch den Hochschulzugang ohne Abitur.

Aufgaben

  • Im Betrieb an echten Aufgaben mitarbeiten statt nur zuzusehen
  • Die Berufsschule oder Hochschule parallel zum Betrieb bewältigen
  • Arbeitsplätze, Geräte und Benutzerkonten einrichten
  • Erste eigene Programmier-, Test- oder Dokumentationsaufgaben übernehmen
  • Tickets im ersten Level bearbeiten und dabei das Haus kennenlernen
  • Ein Abschlussprojekt planen, durchführen und vor der Kammer präsentieren
  • Berichtsheft und Projektdokumentation führen

Voraussetzungen

  • Mittlerer Schulabschluss oder Abitur, rechtlich vorgeschrieben ist keiner
  • Solide Mathematik und logisches Denken
  • Erkennbares eigenes Interesse an Technik, gern durch ein eigenes Projekt belegt
  • Englisch zum Lesen von Dokumentation
  • Bereitschaft, drei Jahre lang zwei Lernorte gleichzeitig zu bedienen
  • Für Werkstudentenstellen eine laufende Immatrikulation

Wo man arbeitet

  • IT-Abteilungen von Industrie- und Handelsunternehmen
  • Systemhäuser und IT-Dienstleister
  • Softwarehäuser
  • Behörden, Kommunen und kommunale Rechenzentren
  • Banken, Versicherungen und Krankenkassen
  • Hochschulen und Forschungseinrichtungen

Der Weg in den Beruf

Die duale Ausbildung dauert drei Jahre, verteilt sich auf Betrieb und Berufsschule und endet mit einer gestreckten Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer; Teil eins wird nach etwa der Hälfte geschrieben und zählt zur Endnote. Eine Verkürzung auf zweieinhalb oder zwei Jahre ist bei Abitur oder guten Leistungen möglich. Erwachsenen steht derselbe Abschluss über eine Umschulung offen, die von der Agentur für Arbeit gefördert werden kann.

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Verwandt

Verwandte Berufe

Fachinformatiker

Der Fachinformatiker ist der einzige staatlich geregelte Beruf dieses Portals: drei Jahre duale Ausbildung, vier Fachrichtungen, eine Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer. Auf dieser Seite stehen die Stellen für Ausgebildete, nicht die Ausbildungsplätze.

Offene Stellen
41
Monatsbrutto
3.000 – 5.500 €

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8 Min. Lesezeit

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