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Beruf
Ausbildung, Studium & Einstieg
Duales Studium Informatik
Das duale Studium ist kein Beruf, sondern der Weg in einen: drei Jahre Hochschule und Betrieb im Wechsel, mit Vergütung und Bachelorabschluss. Diese Seite sammelt die Studienplätze der Informatik – von der Anwendungsentwicklung über die Wirtschaftsinformatik bis zur Cyber Security.
- Offene Stellen
- 134
- Berufseinstieg
- 3.800 €
- Mit Berufserfahrung
- 4.700 €
- Mit langjähriger Erfahrung
- 5.600 €
Monatsbrutto, bundesweiter Median je Erfahrungsstufe. Die Aufschlüsselung steht weiter unten.
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Stellen
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Verdienst
Was man als Duales Studium Informatik verdient
| Erfahrung | Von | Median | Bis | Jahresbrutto | Verhältnis |
|---|---|---|---|---|---|
| Berufseinstieg | 3.400 € | 3.800 € | 4.300 € | 45.600 € | |
| Mit Berufserfahrung | 4.200 € | 4.700 € | 5.400 € | 56.400 € | |
| Mit langjähriger Erfahrung | 5.000 € | 5.600 € | 6.500 € | 67.200 € |
Die genannten Werte sind keine Studienvergütung, sondern das Gehalt nach dem Abschluss – also das, womit ein dual ausgebildeter Berufseinsteiger in seiner ersten regulären Stelle rechnen kann. Während des Studiums zahlt der Betrieb eine monatliche Vergütung, die deutlich darunter liegt, sich in tarifgebundenen Häusern an der Ausbildungsvergütung orientiert und häufig um die Studiengebühren ergänzt wird. Wie hoch der Einstieg danach ausfällt, hängt vor allem von der Fachrichtung ab: Wer in die SAP-Beratung oder in die Softwareentwicklung geht, liegt deutlich über dem, was ein kommunaler IT-Dienstleister nach TVöD zahlen kann.
Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und auf volle Euro gerundet. Im Einzelfall entscheiden Betrieb, Tarifbindung, Region, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.
Das Jahresbrutto ist das 12-fache des Monatswertes. Urlaubs- und Weihnachtsgeld sind nicht enthalten, weil sie sich von Branche zu Branche unterscheiden.
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Berufsbild
Das Berufsbild
Was ist ein duales Studium der Informatik?
Kein Beruf, sondern ein Zugangsweg – die Anzeigen auf dieser Seite schreiben deshalb keine Fachstelle aus, sondern einen Studienplatz. Der Betrieb schließt einen Vertrag, die Hochschule immatrikuliert, und beide Orte wechseln sich ab: an den Dualen Hochschulen meist im Dreimonatsrhythmus, bei anderen Modellen wochenweise, in Blöcken oder abends neben der Arbeit.
Zwei Formen sind zu unterscheiden, und die Anzeige sagt selten, welche sie meint. Das ausbildungsintegrierende Studium führt zu zwei Abschlüssen: dem Bachelor und einer Facharbeiterprüfung vor der Industrie- und Handelskammer, in der Regel als Fachinformatiker. Das praxisintegrierende Studium führt nur zum Bachelor, dafür sind die Praxisphasen länger und liegen näher an richtiger Projektarbeit. Beide dauern in der Regel drei Jahre und enden mit dem Bachelor of Science oder Bachelor of Engineering.
Was danach kommt, steht in der Fachrichtung: Informatik und Angewandte Informatik führen in die Softwareentwicklung und die Systemtechnik, Wirtschaftsinformatik in die Schnittstelle zwischen Fachabteilung und IT und damit häufig in die SAP-Beratung, IT-Sicherheit in den Betrieb von Schutzmaßnahmen, Data Science und Künstliche Intelligenz in die Datenverarbeitung. Der Unterschied wirkt größer, als er in den ersten Semestern ist: Mathematik, Programmierung, Datenbanken und Rechnerarchitektur stehen überall am Anfang.
Wie kommt man hinein?
Über die Bewerbung beim Betrieb und nicht über die Hochschule. Wer den Vertrag hat, hat den Studienplatz – bei den Dualen Hochschulen hängt die Immatrikulation daran. Bewerbungsschluss liegt oft ein Jahr vor dem Start, weshalb viele Anzeigen bereits den übernächsten Jahrgang suchen. Vorausgesetzt wird die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife; an mehreren Hochschulen genügt eine abgeschlossene Berufsausbildung mit Praxisjahren. Ausgewählt wird über Noten in Mathematik und Informatik, Onlinetests und Gespräche.
Was der Weg verlangt
Tempo und Ausdauer. Es gibt keine vorlesungsfreie Zeit, sondern Urlaubstage; Klausuren liegen am Ende der Theoriephase, und die Praxisphase beginnt am Montag darauf. Wer abbricht, verliert nicht nur den Studienplatz, sondern auch den Vertrag. Zu prüfen ist vor der Unterschrift, ob eine Bindungs- oder Rückzahlungsklausel enthalten ist: Viele Betriebe verlangen, dass man nach dem Abschluss eine bestimmte Zeit bleibt, sonst werden Vergütung und Studiengebühren anteilig zurückgefordert.
Aussichten
Die Übernahme ist in der IT der Regelfall und nicht die Ausnahme – Betriebe bilden dual aus, weil sie Nachwuchs binden wollen. Der Bachelor allein ist dabei nicht das Entscheidende: Wert hat die Kombination aus Abschluss und drei Jahren Betriebserfahrung, die ein Vollzeitstudent nicht vorweisen kann. Wer weiter will, hängt einen berufsbegleitenden Master an; die Hochschulen rechnen den dualen Bachelor voll an.
Aufgaben
- Theoriephasen an der Hochschule und Praxisphasen im Betrieb im Wechsel durchlaufen
- In den Praxisphasen in IT-Projekten des Betriebs mitarbeiten
- Die Abteilungen des Hauses der Reihe nach kennenlernen
- Praxisberichte, Projektarbeiten und die Bachelorarbeit schreiben
- Bei ausbildungsintegrierenden Modellen zusätzlich die Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer ablegen
- Eigene Aufgaben im Tagesgeschäft übernehmen, sobald die Grundlagen sitzen
Voraussetzungen
- Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife, an manchen Hochschulen eine berufliche Qualifikation
- Ausbildungs- oder Studienvertrag mit einem Partnerbetrieb
- Sichere Mathematik, erste Programmiererfahrung hilft
- Bereitschaft zu drei Jahren ohne Semesterferien
- Umzugsbereitschaft, wenn Hochschulort und Betrieb auseinanderliegen
- Englisch, weil Fachliteratur und Werkzeuge englisch sind
Wo man arbeitet
- Duale Hochschulen, Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Berufsakademien
- IT-Abteilungen von Industrie-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen
- Softwarehäuser und IT-Dienstleister
- Banken, Versicherungen und Krankenkassen
- Behörden, Kommunen und kommunale IT-Dienstleister
Der Weg in den Beruf
Das duale Studium dauert in der Regel drei Jahre und endet mit dem Bachelor of Science oder Bachelor of Engineering; die ausbildungsintegrierende Form schließt zusätzlich mit einer Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer ab, meist als Fachinformatiker. Zugang ist die Hochschulreife, an mehreren Hochschulen auch eine abgeschlossene Berufsausbildung mit Berufspraxis. Beworben wird sich beim Betrieb, nicht bei der Hochschule – der Vertrag ist die Voraussetzung der Immatrikulation.
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