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Beruf

Daten & Künstliche Intelligenz

Daten & Künstliche Intelligenz

Data Engineers, Data Scientists, Datenbankadministratoren und die Leute, die KI-Verfahren in den Betrieb bringen – diese Seite fasst die Rollen zusammen, deren Gegenstand die Daten selbst sind und nicht die Anwendung, die sie erzeugt.

Offene Stellen
59
Berufseinstieg
4.200 €
Mit Berufserfahrung
5.300 €
Mit langjähriger Erfahrung
6.500 €

Monatsbrutto, bundesweiter Median je Erfahrungsstufe. Die Aufschlüsselung steht weiter unten.

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Stellen

Offene Stellen als Daten & Künstliche Intelligenz

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Alle Anzeigen zu diesem Beruf

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Verdienst

Was man als Daten & Künstliche Intelligenz verdient

Monats- und Jahresbrutto nach Erfahrungsstufe, bundesweit
Erfahrung Von Median Bis Jahresbrutto Verhältnis
Berufseinstieg 3.800 € 4.200 € 4.800 € 50.400 €
Mit Berufserfahrung 4.700 € 5.300 € 6.100 € 63.600 €
Mit langjähriger Erfahrung 5.700 € 6.500 € 7.600 € 78.000 €

Gerundete Orientierungswerte für eine Vollzeitstelle; die Anzeigen dieses Portals enthalten keine Gehaltsangaben. Die Spanne ist breit, weil auf dieser Seite drei verschiedene Rollen stehen: Die Datenbankadministration liegt näher an der Systemadministration, Data Engineering und die Modellentwicklung liegen deutlich darüber. Nach oben ziehen Branche und Betriebsgröße – Banken, Versicherungen und Technologieunternehmen zahlen am besten –, nach unten Hochschulen, Kliniken und Behörden mit TVöD und TV-L.

Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und auf volle Euro gerundet. Im Einzelfall entscheiden Betrieb, Tarifbindung, Region, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.

Das Jahresbrutto ist das 12-fache des Monatswertes. Urlaubs- und Weihnachtsgeld sind nicht enthalten, weil sie sich von Branche zu Branche unterscheiden.

Gehalt nach Bundesland

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Berufsbild

Das Berufsbild

Was macht man in der Datenverarbeitung?

Drei Rollen stehen hier nebeneinander, und die Anzeigen mischen ihre Bezeichnungen freizügig. Der Data Engineer baut die Wege, auf denen Daten fließen: Quellsysteme anbinden, Daten übernehmen, bereinigen, zusammenführen, historisieren und in ein Modell bringen, aus dem sich zuverlässig auswerten lässt. Das ist Handwerk mit SQL, Python, Ladestrecken, Zeitplanung und Überwachung – und es macht den größten Teil der Stellen aus.

Der Data Scientist arbeitet auf dem, was der Engineer bereitstellt: Fragestellungen formulieren, Verfahren auswählen, Modelle trainieren, Ergebnisse bewerten und – der Teil, an dem die meisten Vorhaben scheitern – sie so in den Betrieb bringen, dass sie dort auch in einem halben Jahr noch funktionieren. Der Datenbankadministrator schließlich betreibt die Systeme darunter: Installation, Sicherung, Wiederherstellung, Leistungsanalyse, Hochverfügbarkeit, häufig für mehrere Produkte gleichzeitig.

Was alle verbindet, ist ein Satz, den man in diesem Feld früh lernt: Die Arbeit an den Daten ist der Beruf, die Modellierung ist die Kür. Ein erheblicher Teil der Zeit geht dafür drauf, herauszufinden, warum zwei Systeme für denselben Kunden verschiedene Angaben führen.

Dazu kommt der rechtliche Rahmen. Personenbezogene Daten unterliegen der Datenschutz-Grundverordnung, und für Systeme, die mit künstlicher Intelligenz arbeiten, kommt die KI-Verordnung der Europäischen Union hinzu – mit abgestuften Pflichten je nach Risiko der Anwendung. Wer Modelle in den Betrieb bringt, muss beides mitdenken.

Wie kommt man hinein?

Über ein Studium, meist. Informatik, Wirtschaftsinformatik, Mathematik, Statistik oder ein naturwissenschaftliches Fach mit starkem Auswertungsanteil – Physiker und Volkswirte sind in diesem Feld häufig. Für die Datenbankadministration führt der Weg ebenso oft über die Ausbildung zum Fachinformatiker und den Betrieb. Quereinstiege aus dem Controlling oder der Softwareentwicklung funktionieren, wenn SQL und Programmierung sitzen.

Was die Arbeit verlangt

Genauigkeit und Skepsis gegenüber den eigenen Ergebnissen. Ein Modell, das gut aussieht, ist häufiger ein Fehler in den Daten als eine Entdeckung. Dazu kommt Kommunikationsarbeit: Fachbereiche erwarten Antworten, die die Daten nicht hergeben, und das zu sagen gehört zum Beruf.

Der unbequeme Teil ist die Erwartungshaltung. Um kaum ein Feld der IT ranken sich so viele Versprechen, und wer darin arbeitet, verbringt einen Teil seiner Zeit damit, sie auf das zu reduzieren, was mit dem vorhandenen Bestand möglich ist.

Aussichten

Sehr gut, mit einer Verschiebung: Der Bedarf an Data Engineers ist stabil hoch, während reine Auswertungsstellen seltener ausgeschrieben werden als vor einigen Jahren – gesucht wird, wer Verfahren auch betreiben kann. Wege führen in die Datenarchitektur, in die Plattformverantwortung oder in die Leitung von Datenbereichen.

Aufgaben

  • Quellsysteme anbinden und Ladestrecken bauen
  • Daten bereinigen, zusammenführen und modellieren
  • Datenbanken betreiben, sichern und in der Leistung analysieren
  • Auswertungen und Modelle entwickeln und bewerten
  • Modelle in den laufenden Betrieb überführen und überwachen
  • Datenqualität prüfen und Abweichungen klären
  • Datenschutz- und Dokumentationspflichten einhalten
  • Ergebnisse für Fachbereiche verständlich aufbereiten

Voraussetzungen

  • Studium der Informatik, Mathematik, Statistik oder eines auswertungsnahen Fachs, alternativ Ausbildung mit Praxis
  • Sehr gutes SQL und mindestens eine Programmiersprache, meist Python
  • Erfahrung mit Datenbanken, Ladewerkzeugen oder Datenplattformen
  • Statistisches Grundverständnis und Skepsis gegenüber eigenen Ergebnissen
  • Kenntnis der datenschutzrechtlichen Anforderungen
  • Fähigkeit, Ergebnisse ohne Fachjargon zu erklären

Wo man arbeitet

  • IT- und Fachabteilungen größerer Unternehmen
  • Banken, Versicherungen und Handelskonzerne
  • Softwarehäuser und Datenplattformanbieter
  • Beratungshäuser mit Datenschwerpunkt
  • Forschungseinrichtungen, Kliniken und Behörden

Der Weg in den Beruf

Der übliche Weg ist ein Bachelor- oder Masterstudium der Informatik, Wirtschaftsinformatik, Mathematik, Statistik oder eines naturwissenschaftlichen Fachs mit starkem Auswertungsanteil. Für die Datenbankadministration führt ebenso häufig eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration mit anschließender Betriebserfahrung hinein; die Fachrichtung Daten- und Prozessanalyse gibt es seit der Neuordnung von 2020 ausdrücklich. Hersteller- und Plattformzertifikate sind verbreitet, ersetzen die Praxis aber nicht.

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