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Beruf

SAP

SAP Basis & Berechtigungen

Die SAP Basis ist die Betriebsschicht unter allen Modulen: Installation, Datenbank, Transporte, Berechtigungen, Upgrades und Systemkopien. Fachlich ist das Systemadministration – nur eben für ein System, an dem die Buchhaltung, der Einkauf und die Produktion gleichzeitig hängen.

Offene Stellen
40
Berufseinstieg
4.300 €
Mit Berufserfahrung
5.400 €
Mit langjähriger Erfahrung
6.500 €

Monatsbrutto, bundesweiter Median je Erfahrungsstufe. Die Aufschlüsselung steht weiter unten.

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Stellen

Offene Stellen als SAP Basis & Berechtigungen

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Verdienst

Was man als SAP Basis & Berechtigungen verdient

Monats- und Jahresbrutto nach Erfahrungsstufe, bundesweit
Erfahrung Von Median Bis Jahresbrutto Verhältnis
Berufseinstieg 3.900 € 4.300 € 4.800 € 51.600 €
Mit Berufserfahrung 4.800 € 5.400 € 6.200 € 64.800 €
Mit langjähriger Erfahrung 5.700 € 6.500 € 7.500 € 78.000 €

Gerundete Orientierungswerte für eine Vollzeitstelle; die Anzeigen dieses Portals enthalten keine Gehaltsangaben. Rufbereitschaft und Wochenendeinsätze werden gesondert vergütet und sind hier nicht eingerechnet. Über der Inhouse-Stelle liegt in der Regel der Betrieb beim Dienstleister mit Kundeneinsätzen; darunter liegt der öffentliche Dienst, wo TVöD und TV-L die Eingruppierung begrenzen. Erfahrung mit HANA und mit abgeschlossenen S/4HANA-Umwandlungen ist der stärkste einzelne Hebel.

Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und auf volle Euro gerundet. Im Einzelfall entscheiden Betrieb, Tarifbindung, Region, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.

Das Jahresbrutto ist das 12-fache des Monatswertes. Urlaubs- und Weihnachtsgeld sind nicht enthalten, weil sie sich von Branche zu Branche unterscheiden.

Gehalt nach Bundesland

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Berufsbild

Das Berufsbild

Was macht ein SAP-Basis-Administrator?

Er betreibt das System, in dem die Fachmodule laufen. Die Arbeit beginnt bei der Installation und dem Betriebssystem, geht über die Datenbank – in neueren Landschaften HANA, in gewachsenen noch Oracle, DB2 oder SQL Server – und endet bei der Frage, warum ein Buchungslauf gestern vierzig Minuten und heute vier Stunden gebraucht hat.

Der feste Teil des Alltags: Systeme überwachen, Hinweise und Support Packages einspielen, Kernel aktualisieren, Mandanten anlegen und kopieren, das Transportwesen zwischen Entwicklungs-, Test- und Produktivsystem führen, Sicherungen prüfen und den Wiederanlauf üben, Schnittstellen betreuen und Auswertungen zur Systemlast fahren. Dazu kommt die Benutzer- und Berechtigungsverwaltung: Rollen bauen, Rechte vergeben, Funktionstrennung sicherstellen und in der internen wie externen Prüfung belegen, dass niemand Bestellungen anlegen und zugleich freigeben kann.

Der bewegliche Teil ist derzeit die Umstellung auf S/4HANA. Sie ist für die Basis kein Modulprojekt, sondern der Kern der Arbeit: Systemumwandlung mit dem Software Update Manager, Hardware- und Speicherdimensionierung, Vorbereitung der Datenbank, Testzyklen, Rückfallplan – und danach ein Betrieb, der zunehmend nicht mehr im eigenen Rechenzentrum stattfindet, sondern bei einem Hyperscaler oder im Abonnementmodell RISE with SAP, wo sich die Aufgabe vom Schrauben zum Steuern eines Dienstleisters verschiebt.

Wie wird man SAP-Basis-Administrator?

Fast nie über ein Modul, fast immer über die Systemadministration. Der typische Weg führt über eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration oder ein Informatikstudium, einige Jahre Betrieb von Servern, Datenbanken und Netzen und dann den Wechsel in eine SAP-Landschaft – gelernt wird intern, beim Dienstleister oder über die Zertifizierungen von SAP.

Wer aus der Berechtigungsseite kommt, hat einen zweiten Zugang: Rollenbau und Prüfungssicherheit sind ein eigenes Feld, das oft von Leuten mit Revisions- oder Sicherheitshintergrund besetzt wird.

Was die Arbeit verlangt

Nachtdienstfähigkeit. Upgrades, Systemkopien und Umstellungen laufen in Wartungsfenstern, und Wartungsfenster liegen am Wochenende. Rufbereitschaft gehört in fast jedem Haus dazu, weil ein stehendes System jede Abteilung gleichzeitig stilllegt.

Dazu kommt eine Verantwortung, die selten ausgesprochen wird: Die Basis ist die einzige Stelle, die das System technisch ganz sehen kann, und sie muss trotzdem sauber vom Fachinhalt getrennt bleiben. Wer alles darf, wird von der Revision beobachtet – und zu Recht.

Aussichten

Gut, und mit einer Besonderheit: Die Zahl der klassischen Basis-Stellen im eigenen Rechenzentrum sinkt, während der Bedarf an Leuten steigt, die Umstellungsprojekte fahren und Betriebsverträge mit Hyperscalern und Dienstleistern fachlich steuern können. Wer beides kann, ist gesucht. Wege führen in die SAP-Sicherheit, in die Architektur der Systemlandschaft oder in die Leitung des SAP-Betriebs.

Aufgaben

  • SAP-Systeme installieren, aktualisieren und überwachen
  • Datenbanken betreuen und Systemleistung analysieren
  • Transporte zwischen Entwicklungs-, Test- und Produktivsystem steuern
  • Mandanten anlegen, kopieren und aufräumen
  • Rollen und Berechtigungen entwerfen und prüfungssicher dokumentieren
  • Systemkopien, Upgrades und die Umwandlung nach S/4HANA durchführen
  • Sicherungen prüfen und den Wiederanlauf erproben
  • Schnittstellen zu Fremdsystemen einrichten und betreuen

Voraussetzungen

  • Ausbildung oder Studium in der Informatik, häufig als Fachinformatiker für Systemintegration
  • Erfahrung mit Linux- oder Windows-Servern und mindestens einer Datenbank
  • Kenntnisse in der SAP-Systemarchitektur und im Transportwesen
  • Verständnis für Berechtigungskonzepte und Funktionstrennung
  • Bereitschaft zu Wartungsfenstern am Wochenende und zu Rufbereitschaft
  • Englisch für Herstellerunterlagen und Support

Wo man arbeitet

  • IT-Abteilungen von Industrie- und Handelskonzernen
  • SAP-Dienstleister und Rechenzentrumsbetreiber
  • Beratungshäuser mit eigenem Betriebsgeschäft
  • Energieversorger, Verkehrsbetriebe und kommunale IT
  • Banken, Versicherungen und Krankenkassen

Der Weg in den Beruf

Ein eigener Ausbildungsberuf existiert nicht. Üblich ist eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration oder ein Studium der Informatik oder Wirtschaftsinformatik, danach einige Jahre Betrieb von Servern und Datenbanken und der Einstieg in eine SAP-Landschaft. Das SAP-Wissen kommt über die Praxis, über Herstellerschulungen und über die Zertifizierungen von SAP; für HANA und für die Umwandlung nach S/4HANA gibt es eigene Prüfungen.

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