01
Beruf
IT-Beratung, Projekte & Informatikberufe
Informatiker & weitere IT-Berufe
Diese Seite sammelt die Anzeigen, die einen Informatiker suchen, ohne eine Fachrichtung zu nennen – von der Professur über die Geoinformatik bis zum Testmanagement. Wer hier sucht, sucht nach dem Abschluss und nicht nach dem Werkzeug.
- Offene Stellen
- 18
- Berufseinstieg
- 3.800 €
- Mit Berufserfahrung
- 4.700 €
- Mit langjähriger Erfahrung
- 5.700 €
Monatsbrutto, bundesweiter Median je Erfahrungsstufe. Die Aufschlüsselung steht weiter unten.
02
Stellen
Offene Stellen als Informatiker & weitere IT-Berufe
In der Suche fortsetzen03
Verdienst
Was man als Informatiker & weitere IT-Berufe verdient
| Erfahrung | Von | Median | Bis | Jahresbrutto | Verhältnis |
|---|---|---|---|---|---|
| Berufseinstieg | 3.300 € | 3.800 € | 4.400 € | 45.600 € | |
| Mit Berufserfahrung | 4.100 € | 4.700 € | 5.500 € | 56.400 € | |
| Mit langjähriger Erfahrung | 4.900 € | 5.700 € | 6.800 € | 68.400 € |
Gerundete Orientierungswerte für eine Vollzeitstelle; die Anzeigen dieses Portals enthalten keine Gehaltsangaben. Weil diese Seite Stellen ohne genannte Fachrichtung sammelt, ist die Spanne breiter als bei jeder Fachseite: Ein wissenschaftlicher Mitarbeiter nach TV-L und ein Testmanager in der Industrie liegen weit auseinander, und eine Professur folgt der eigenen Besoldungsordnung. Entscheidend sind Trägerschaft und Branche, danach Abschlussniveau und Fachgebiet.
Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und auf volle Euro gerundet. Im Einzelfall entscheiden Betrieb, Tarifbindung, Region, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.
Das Jahresbrutto ist das 12-fache des Monatswertes. Urlaubs- und Weihnachtsgeld sind nicht enthalten, weil sie sich von Branche zu Branche unterscheiden.
04
Berufsbild
Das Berufsbild
Was heißt hier Informatiker?
Informatiker ist keine geschützte Berufsbezeichnung und kein Ausbildungsberuf – geregelt ist in diesem Feld genau ein Beruf, der Fachinformatiker. Alles andere ist ein Titel, den der Arbeitsmarkt vergibt, und was jemand tut, sagt erst die Fachrichtung. Diese Seite führt die Anzeigen, die genau das nicht tun.
Drei Arten von Stellen landen hier. Erstens die Randgebiete, die für eine eigene Seite zu klein sind: Geoinformatik, Medizininformatik, Bauinformatik, Medieninformatik – Fächer mit eigenen Studiengängen und eigenen Arbeitsmärkten, die ihre Leute in Vermessungsämtern, Kliniken, Planungsbüros und Agenturen beschäftigen. Zweitens die Lehre und Wissenschaft: Professuren, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, wissenschaftliche Mitarbeiter, Dozenten an privaten Hochschulen. Drittens Stellen, die eine Aufgabe statt eines Fachs nennen – Testmanagement, Anforderungsanalyse, Einstiegsprogramme für Absolventen, Verwaltungsstellen an Informatikfakultäten.
Was sie verbindet, ist die Denkweise und nicht der Gegenstand: ein Problem soweit formalisieren, dass eine Maschine damit umgehen kann; die Grenzen dieser Formalisierung kennen; abschätzen, was an Rechenzeit, Speicher und Daten nötig ist; und das Ergebnis gegenüber Menschen vertreten, die keine Informatiker sind. Die Werkzeuge lernt man im Betrieb, die Methode im Studium.
Wie wird man Informatiker?
Über ein Studium. Der Bachelor dauert sechs bis sieben Semester und schließt als Bachelor of Science ab, der Master kommt mit drei bis vier Semestern dazu; für die Professur folgt die Promotion und in der Regel Praxis außerhalb der Hochschule. Daneben stehen das duale Studium mit vergüteten Praxisphasen und das berufsbegleitende Studium, das Fachinformatikern und Technikern mit Berufserfahrung offensteht – der Hochschulzugang ohne Abitur ist in allen Ländern über eine berufliche Qualifikation geregelt.
Was der Beruf verlangt
Bereitschaft, sich in ein fremdes Anwendungsgebiet einzuarbeiten. Wer eine offen ausgeschriebene Stelle annimmt, lernt den Gegenstand erst im Betrieb – Katasterwesen, Klinikabläufe, Tragwerksplanung oder was auch immer das Haus tut. Das Methodische bringt das Studium mit, das Fachliche kommt vor Ort.
Für die Stellen in Lehre und Wissenschaft gilt eine eigene Ehrlichkeit: Befristung ist dort der Normalfall, die Bezahlung folgt dem TV-L und liegt deutlich unter der Industrie, und die Konkurrenz um die wenigen unbefristeten Stellen ist hart.
Aussichten
Gut, und die Beweglichkeit ist der eigentliche Wert dieses Abschlusses: Der Wechsel von einer Fachrichtung in die andere ist in der Informatik leichter als in den meisten Berufen, weil die Grundlagen dieselben sind. Wer breit ausgebildet ist, kann sich jederzeit für eines der Felder entscheiden, die dieses Portal auf eigenen Seiten führt.
Aufgaben
- Fachliche Probleme formalisieren und in Verfahren übersetzen
- Anforderungen aufnehmen, prüfen und dokumentieren
- Software und Systeme entwerfen, bewerten oder betreuen
- Daten des jeweiligen Fachgebiets modellieren und auswerten
- Testfälle entwerfen und Abnahmen begleiten
- Ergebnisse gegenüber Fachfremden verständlich vertreten
- In Lehre und Forschung Veranstaltungen halten und Projekte bearbeiten
Voraussetzungen
- Abgeschlossenes Informatikstudium, Bachelor oder Master, je nach Stelle Promotion
- Sicheres methodisches Vorgehen und Programmierkenntnisse
- Bereitschaft, sich in ein fremdes Anwendungsgebiet einzuarbeiten
- Verständliche schriftliche und mündliche Darstellung
- Englisch für Fachliteratur und internationale Zusammenarbeit
- Für Stellen in der Lehre didaktische Eignung und Praxiserfahrung
Wo man arbeitet
- Hochschulen, Berufsakademien und Forschungseinrichtungen
- Kliniken und Einrichtungen des Gesundheitswesens
- Vermessungs-, Kataster- und Planungsämter
- Ingenieur-, Planungs- und Medienbüros
- IT-Abteilungen von Unternehmen aller Branchen
- Behörden und öffentliche Betriebe
Der Weg in den Beruf
Der Weg führt über ein Studium: sechs bis sieben Semester bis zum Bachelor of Science, drei bis vier weitere bis zum Master; für Professuren kommen Promotion und in der Regel mehrjährige Praxis außerhalb der Hochschule hinzu. Möglich sind das Präsenzstudium, das duale Studium mit vergüteten Praxisphasen und das berufsbegleitende Studium, das Fachinformatikern und Technikern mit Berufserfahrung offensteht – der Hochschulzugang ist in allen Ländern auch ohne Abitur über eine berufliche Qualifikation geregelt. Die Bezeichnung Informatiker ist nicht geschützt.
05
Ratgeber